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Wir hätten ihm wahrscheinlich nicht den Namen des berühmten Katzendetektivs geben sollen, denn unser Francis hat uns mit seiner Klugheit und Intelligenz unendlich gefordert (und gelehrt). Wir haben bei ihm den großen Fehler gemacht, ihn VOR Aufbau eines Zauns in den Garten hinaus zu lassen. Francis erkundete innerhalb von Minuten bereits ausgiebig die angrenzenden Gärten und hat dies nie vergessen. Obwohl er auf Fotos immer etwas grummelig aussieht, sind wir uns sicher, dass dieser Kater unsere Bemühungen des Einsperrens in den Garten immer belustigt verfolgt hat, um uns dann innerhalb von Sekunden zu zeigen, dass ihn kein Baumfällen, kein Baumkragen, kein Elektrozaun, keine Gitter, einfach NICHTS von seinem Freilauf abbringen kann. Francis hat sogar zuletzt die unteren Äste unserer Sumpfzypresse in ca. 5 bis 6 Meter Höhe langsam zum Schaukeln gebracht und ist dann bei einer großen Bewegung nach unten in den Nachbargarten abgesprungen. Nachdem er eines Tages angeschossen wurde, war der Beckenknochen angebrochen, so dass er keinesfalls weiterhin springen durfte. Also ließen wir ihn von diesem Zeitpunkt an schweren Herzens zur Vordertür hinaus. Francis fand dies genial. Damit er nicht vor der Haustür auf uns warten musste, wurde der kleinste Firmen-Anhänger als "Francis-Wohnwagen" mit Decke, Kuschelhöhle und -korb sowie Wassernapf umfunktioniert. Francis empfand sich als "König der Straße" und putzte sich demzufolge auch in aller Ruhe mitten auf der Fahrbahn weiter, wenn ein Auto angefahren kam. Wir danken allen Autofahrern, die stets vorsichtig um ihn herumgekurvt sind!!! Und allen Nachbarn, die immer mit auf ihn aufgepaßt haben!! Leider starb Francis viel zu früh mit nur 6 1/2 Jahren an akutem Nierenversagen. Nie werden wir diesen wundervollen klugen Kater und seine belustigt zuckende Schwanzspitze vergessen!!! Er hat sehr viel dazu beigetragen, dass wir einen Garten und seine Schwachstellen aus dem Blickwinkel einer Katze ausloten können.

Sheila - unser (ungeplantes) erstes unendlich geliebtes Katzenkind und Francis Tochter. Mit nur 2 1/2 kg ein Leichtgewicht und natürlich auch noch mit der Klugheit ihres Vaters ausgestattet. Sie hat uns gezeigt, welche Schlupflöcher besonders kleinen Katzenexemplaren offen stehen. Leider wurde Sheila mit nur 3 1/2 Jahren Opfer eines Autounfalls.


Bobby, unser Sibirischer Kater kam plötzlich im Alter von 7 Jahren auf die Idee, den Garten ab und an verlassen zu wollen. Es hat WOCHEN gedauert, bis er sich beim Ausbruch erwischen ließ (daraufhin wurde natürlich sofort die gesamte Pflanzkästen- Konstruktion am Wintergarten demontiert). Leider war ihm der Weg zurück immer zu mühsam, so dass Bobby stets laut schreiend im Garten unserer Nachbarin stand, die dann Wilfried anrief. Dieser eilte dann von jeder Baustelle nach Hause, um Bobby wieder ins Haus zu tragen. Bobby starb im Alter von 9 Jahren an Leberversagen.

Cindy - unsere wunderschöne menschenliebende Neva Masquerade. Obwohl sie sehr kompakt und mit gut 6 kg sicher kein Leichtgewicht war, wuselte sich Cindy in jungen Jahren schlangengleich an allen Holzkonstruktionen und Gittern vorbei. Glücklicherweise dauerten ihre Ausflüge stets nur 10 Minuten, dann sprang sie in den Garten zurück. Entweder haben wir es in diesem Fall tatsächlich geschafft, alles Cindy-ausbruchsicher abzudichten - oder Cindy hat einfach das Interesse am Verlassen des Gartens verloren..... Cindy starb im Alter von 10 Jahren an einem Mammakarzinom.

Unsere drei "Youngster " - Anny, Luna und Urmel. Sobald sie im Garten ist, scheinen Lunas Gedanken ständig nur mit "Ausbruch" beschäftigt. Ihre Augen scannen regelrecht jeden Zentimeter ab, ob da nicht doch irgendwo eine Möglichkeit ist. Leider "erfindet" sie alle 5 bis 6 Monate eine neue Variante, was schlaflose Nächte und helle Aufregung sowie endloses Warten und Bespitzeln im Garten bedeutet. Natürlich wußte Luna ganz genau, wann sie beobachtet wurde und döste dann stundenlang im Schatten vor sich hin. Kaum ging man jedoch kurz auf Toilette - schon war sie verschwunden. Glücklicherweise waren Anny und Urmel weniger vorsichtig. Wenn sie Lunas neuen Ausbruchweg bereits wahrgenommen hatten, turnten sie eifrig hinterher. Jetzt ist auch Luna älter geworden und der letzte Ausbruch fast fünf Jahre her (und auch dieser nur auf eine wegen Schneidearbeiten ausgeschaltete Elektro-Zentrale zurückzuführen).


An dieser Stelle danken wir allen unseren hier nicht erwähnten Katzen, dass sie keinerlei Ambitionen haben, unseren Garten zu verlassen.

Hierbei sei erwähnt, dass unsere Katzenhilfe-Katze Lilly, die vom Bauernhof kam, Elektrozäune durch Pferde- und Schafhaltung so gewöhnt war, dass sie innerhalb von 30 Sekunden jede Stelle unseres Zauns überwindet und sich nicht wie gewohnt durch den "Elektrosmog" oder den nachfolgenden Schlag abhalten läßt. Damit die anderen Katzen sich das nicht abschauen (und seien sie sicher, dass sie dies tun!!!), begibt sich Lilly durch drei Katzenklappen in den ungesicherten Freilauf. Dies gefällt uns natürlich nicht, aber wir können nicht den kompletten 500-m²-Garten mit den hohen Bäumen übernetzen - eine andere Lösung gäbe es für eine Katze wie Lilly unserer Meinung nach nicht...